Schule Untersiggenthal
Dorfstrasse 45
5417 Untersiggenthal
Tel. 056 / 298 04 50
  • Aktuelles
    • Agenda
    • Aktuelles ganze Schule
    • Test
    • Anlässe Mittelstufe
    • Anlässe Oberstufe
  • Über uns
    • Porträt der Schule
    • Schulsekretariat
    • Schulanlagen
    • Schulleitung
    • Lehrpersonen
    • Schulpflege
  • Informationen
    • Integrative Schule
    • Urlaub
    • Promotionsverordnung
    • Elternbriefe
    • Ferienpläne
    • Leitbild der Schule
    • Links und Hinweise
    • Kindergarten- und Schulordnung
    • Schülerparlament
    • Wegbeschreibung
  • Projekte
    • Prävention
    • Denkarium
    • Lernatelier
  • Angebot
    • Aufgabenstunden
    • Lernraum ab 6. Primar
    • Logopädie und Legasthenie
    • Schulsozialarbeit
    • Jugendnetz Siggenthal
    • Tagesstrukturen Untersiggenthal
    • Musikschule
    • Schulsport
    • Generationen im Schulzimmer
    • Pausenkiosk
    • Randstundenbetreuung
    • Schullager
  • Klassen
    • Stundenplan
Praevention

Umgang mit den neuen Medien

Die Schule Untersiggenthal führte im Monat März zum wiederholten Mal die Medienwochen durch. Alle Schüler/innen setzten sich im Unterricht mit den Gefahren und Chancen von Fernseher, Internet und Natel auseinander.

Im Umgang mit den neuen Medien braucht die Schule vor allem die Eltern als Partner. Wir arbeiten an einer gemeinsamen Haltung. Diese Arbeit wird unterstützt durch den Blickpunkt-Eltern, das Jugendnetz Siggenthal und durch die aargauische Suchtprävention.

In der Diskussion wollte die Schule erfahren, wie die Betroffenheit der Eltern in Bezug auf den Umgang mit den neuen Medien aussieht. Damit eine möglichst breite Einsicht zustande kam, wurde die Diskussion in kleineren Gruppen geführt.

In der Austauschrunde kamen Wünsche  und Befürchtungen der Eltern und  der Lehrpersonen im Umgang mit den neuen Medien zur Sprache. In einem nächsten Schritt wird die Schule mit einer kleinen Gruppe von interessierten Eltern und allen Lehrpersonen die offenen Fragen besprechen und auf Wunsch der Eltern eine Empfehlung im Umgang mit den neuen Medien verfassen.

 

Falls Sie sich zum Thema Umgang mit den neuen Medien äussern möchten, schicken Sie ein Mail an die folgende Adresse:

schulleitung@schule-untersiggenthal.ch

 

 

Zusammenfasssung der Elterndiskussion

Die Zusammenfassung enthält die wichtigsten aller Aussagen von allen Beteiligten.

 

Gemeinsame Haltung der Eltern und der Lehrpersonen

Medien sind allgegenwärtig und wir brauchen sie. Alle Medien haben positive und negative Wirkungen. Kinder müssen lernen, die Medien altersgerecht und gewinnbringend einzusetzen. Die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrpersonen unterstützt somit die Eltern in ihren Erziehungsaufgaben und die Lehrpersonen beim Unterrichten.

 

Aussagen der Eltern

Die Eltern sind Vorbilder im Umgang mit den Medien. Wenn Eltern den Kindern Wege aufzeigen im Umgang mit den Medien und ihnen dabei auch Grenzen setzen, so können Konflikte nicht verhindert werden.

 

 

Schwieriges im Umgang mit den neuen Medien:

  • Kinder wollen immer mehr Zeit mit elektronischen Medien verbringen.
  • Kinder können ausserhalb des Hauses, zum Beispiel bei Kolleg/innen, ungehinderten Zugang zu Fernsehen, PC-Spiel, CD haben.
  • Wegen Erschöpfung von der Arbeit, verbringen die Eltern keine (wenig) Zeit mit Kindern. Darum gehen Kinder direkt an die Medien (TV, PC). Kinder sind dann viel allein und haben keine Kontakte mit Eltern oder Freund/innen.
  • Kinder sind neugierig. Schlechte Nachrichten verursachen Ängste. Erklärungen sind wichtig. D.h. Eltern sollen mit ihren Kindern gemeinsam Filme anschauen und am Computer und Internet mit schauen. Der Inhalt der Sendungen oder eines Spieles, von Chatforen muss von den Eltern kontrolliert werden. Das heisst, bei freiem Surfen müssen unerwünschte Seiten (z.B Gewalt) unterdrückt werden.

 

Erwartungen der Eltern an die Lehrpersonen:

  • Wir erwarten von den Lehrpersonen mehr Informationen, so dass die Zusammenarbeit von Schule und Eltern bereichert werden kann.
  • Gruppendruck/Sozialer Druck durch Computer, Handy, etc. soll in der Schule thematisiert werden. Der Gruppendruck nimmt mit dem Alter der Kinder zu.
  • Ein medienfreier Tag pro Monat wäre empfehlenswert. Dieser soll von der Schule initiiert werden.
  • Die sexuelle Aufklärung soll früher beginnen … + offene Kultur (? komme ich nicht draus…).
  • Die Lehrpersonen suchen Wege mit Eltern, wenn akute Probleme auftauchen. Die Eltern wünschen sich, weiterhin eng mit der Schule zusammen zu arbeiten.
  • Folgende Themen sollen im Unterricht behandelt werden: Wrestling (Gewalt), Kriminalsendungen, Pornografie, Talkshows. Was ist gespielt, was ist real, was ist sogar verboten? Die Konsequenzen sollen aufzeigt werden.

 

Aussagen der Lehrpersonen

Ein bewusster Umgang zuhause mit den Medien fördert die Entwicklung der Kinder. Die positiven Aspekte im Umgang mit den Medien beziehen sich vor allem auf den Wissenserwerb und den Austausch von Informationen. Kinder, die häufigen und unkontrollierten Zugang zu den Unterhaltungsmedien haben, machen weniger reelle Erfahrungen. Diese Kinder leben in einer zunehmend virtuellen Welt. Ihre körperlichen Fähigkeiten und ihre sozialen Kontakte können darunter leiden.

 

Positives im Umgang mit den neuen Medien:

  • Die Kinder bringen interessantes Wissen in die Schule, welches sie sich auf attraktive Weise aneignen können und welches Gesprächsstoff liefert. Es kommt zu kritischer Auseinandersetzungen mit einem Thema.
  • Das Angebot an Lernsoftware auch für individuelle Trainings hilft beim Üben und beim individuellen Fördern.
  • Die Informationen sind schnell verfügbar.

 

Negative Auswirkungen im Umgang mit den neuen Medien:

  • Zu viele Bilder schwächen die Fantasie und die Vielfalt von Sinneseindrücken.
  • Die kreative Langeweile wird unterdrückt.
  • Die Kinder haben weniger Ausdauer, weil sie sich ständige Abwechslung gewohnt sind.
  • Die Kinder ertrinken in der Informationsflut und können sich noch schlechter orientieren.

  • Viele Informationen, die im Internet geholt werden, bleiben „Halbinfos“ schlecht recherchiert, halb verstanden, unverdaut

Erwartungen der Lehrpersonen an die Eltern:

  • Elektronische Medien sind kein Ersatz für die Kinderbetreuung.
  • Kinder brauchen innere Bilder. Sie brauchen Erfahrungen in der Natur und im Umgang mit den verschiedensten Menschen. Kinder brauchen viel Bewegung, eine ausgewogene Freizeitgestaltung ist wichtig.

 

Fragen an die Eltern und an die Lehrpersonen

  • Sollen die Kinder das Handy mit in die Schule nehmen dürfen?
  • Wie viel Vertrauen und wie viel Kontrolle sind gut?
  • Zeitbeschränkung? Wann ist Zeitpunkt für Hausaufgaben? Individuelle Spielzeit, Medienzeit?
  • Wie gehe ich damit um, wenn mein Kind bei Kollegen mit Medien beschäftig ist?
  • Wie weit kann ich meine Kinder kontrollieren und beschützen von zu hohem (zu wenig) Konsum? Welches sind die Richtwerte im Medienkonsum? Wie erkenne ich eine Sucht frühzeitig? Welcher Medienkonsum ist normal?
  • Braucht es einen Fernseher im Kinderzimmer?
  • Eisberg „Pornografie“, wie können Schule und Eltern diesem Thema begegnen?
  • Wie führe ich mein Kind an den Computer heran? (Internet)
  • Hausaufgaben mit Medien, wie sinnvoll sind diese?
  • Wie ist das Internet für unsere Schüler als Wissensquelle nutzbar?
  • Wie sind Primärerfahrungen auch auf der Oberstufe zu fördern?
  • Wie beeinflussen Inhalte von Computerspielen die Kinder im Verhalten?