Schule Untersiggenthal
Dorfstrasse 45
5417 Untersiggenthal
Tel. 056 / 298 04 50
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Praevention

Mobbing

Jedes Kind kann Opfer und Täter sein

 

Für die Eltern und die Schule ist es eine Herausforderung, Mobbing zu erkennen. Störungen im Alltag gehören dazu, doch wie weit dürfen diese gehen? Oft findet Mobbing in der Freizeit oder verdeckt vor den Augen der Lehrpersonen statt. Ist der Verdacht auf eine Mobbingsituation da, erhoffen sich die Betroffenen und ihre Angehörigen eine sofortige Veränderung. Eine Mobbingsituation löst sich nicht auf, indem eine Lehrperson hart durchgreift.

 

In einer Mobbingsituation muss man möglichst moralfrei an die Situation herangehen. Ein vorschnelles Handeln ist nicht angebracht. Das Problem darf auf keinen Fall beim Opfer lokalisiert werden. Gruppendynamiken spielen dabei eine grosse Rolle und sind schwer durchschaubar. Daher sind soziale Konflikte nur im Team gut lös- und reflektierbar.

 

Was ist für die Eltern wichtig zu wissen?

Es ist für Eltern nicht möglich, ihre Kinder vor Mobbing zu schützen. Präventiv sollen Eltern mit ihren Kindern darüber sprechen, welche Möglichkeiten sie haben, sich bei Störungen zu wehren.

 

Im Mobbingfall ist eine direkte Kontaktaufnahme der betroffenen Eltern mit dem Täter zu unterlassen. Dies führt meist nur zur Ausweitung des Konfliktes. Eltern sollen sich in diesem Fall an die Klassenlehrperson wenden.

  

Mobbing dulden wir nicht

 

Wie handelt die Schule Untersiggenthal bei Mobbingverdacht?

Haltung der Schule und der Schulleitung:

1. Jedes Kind gehört dazu und hat das Recht sich wohl zu fühlen.

2. Mobbingverdacht muss zur Sprache gebracht werden, nur so kann gehandelt werden.

3. Mobbing ist Chef-Sache.

 

Mobbingprävention in Untersiggenthal

In Zusammenarbeit mit der Schulischen Sozialarbeit hat die Schule ein Programm zur Mobbingprävention erarbeitet. Alle Lehrpersonen erstellen ein Soziogramm ihrer Klasse. So können sie bildlich feststellten, ob es Kinder in der Klasse gibt, die noch nicht gut in der Gruppe integriert sind. Bei grossen Auffälligkeiten sprechen die Lehrpersonen mit der schulischen Sozialarbeit und planen bei Bedarf eine Stärkung der Klasse. So wollen wir Mobbing verhindern.

 

 

DO - Gewaltprävention

Im August treten jeweils alle Schülerinnen und Schüler aus der 6. Primar in die Real- oder Sekundarschule ein. Für alle ein Neustart. Die einen fühlen sich noch sehr unsicher, die anderen sind ständig im Mittelpunkt und geben den Ton an. Damit in den neuen Klassen alle gut lernen können, braucht es eine funktionierende Gemeinschaft. Zur Unterstützung der Teambildung findet deshalb ausserhalb des Klassenunterrichts ein spezielles Training unter der Leitung einer Fachperson statt. Spielerisch und atersgerecht lösen die Schülerinnen und Schüler konkrete Aufgaben in der Gruppe, welche helfen, das gegenseitige Vertrauen und die Verantwortung füreinander zu fördern.

 

Einen Monat nach dem Training, bestätigen die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler, dass die Klasse zusammengewachsen ist. Dies zeigt sich zum Beispiel bei Gruppenarbeiten, bei denen sich alle ein bisschen mehr einbringen.

 

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern, dass sie in diesen drei Jahren Oberstufe immer wieder Verantwortung für sich und die Gemeinschaft übernehmen. Das dies gelernt werden will, weil es weder einfach noch selbsverständlich ist, ist allen klar.