Schule Untersiggenthal
Dorfstrasse 45
5417 Untersiggenthal
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Logopaedie und Legasthenie

Kinder ab Kindergarten bis Ende Schulzeit mit Störungen im Sprach- und Schriftspracherwerb können den Sprachheilunterricht besuchen. In Untersiggenthal ist der Sprachheilunterricht in gesprochene Sprache (Logopädie) und geschriebenen Sprache (Legasthenietherapie) aufgeteilt.

 

Zuständig dafür sind

Dagmar Bodmer, Logopädie-Therapeutin

Katharina Bessire, Legasthenie-Therapeutin

Dorothee Breitenstein, Legastenie-Therapeutin

 

 

von links: Katharina Bessire, Dagmar Bodmer und Dorothee Breitenstein

Logopädische Therapie

Die Logopädin ist zuständig für Kinder mit sprachlichen Auffälligkeiten in der Aussprache, im Wortschatz, in der Grammatik, im Sprachverständnis, im Kommunikationsverhalten, im Redefluss (stottern, poltern) und/oder im Bereich Stimme und Atmung. Die sprachlichen Schwierigkeiten können im Rahmen von Therapien, Beratungen oder Kontrollen behandelt werden.

 

Anmeldung und Abklärung

Stellen eine Lehrperson, ein Kinderarzt oder die Eltern selbst bei einem Kind sprachliche Auffälligkeiten fest, wird es mit dem Einverständnis der Eltern für eine logopädische Abklärung angemeldet.

Die Abklärung wird von der Logopädin in der Schulgemeinde durchgeführt. In den Kindergärten findet ein Reihenuntersuch statt. Nach der Abklärung informiert die Logopädin die Eltern über das Ergebnis und wenn nötig, über ein weiteres Vorgehen.

 

 

Legasthenietherapie

Die Legasthenie-Therapeutin ist zuständig für Kinder mit Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen und Schreiben.

In der Therapie wird das Lesen und Schreiben erarbeitet und geübt. Es werden auch Grundfunktionen aufgearbeitet, die für das Erlernen der Schriftsprache relevant sind. Das Ziel der Therapie ist, dass das Kind seine Schullaufbahn seinen Stärken entsprechend durchlaufen kann. Eltern und Lehrpersonen werden beraten.

 

 

Anmeldung und Abklärung

Werden bei einem Kind Störungen im Schriftspracherwerb festgestellt, wird es über die Lehrperson mit dem Einverständnis der Eltern oder der  Erziehungsberechtigten für eine Abklärung bei der Legasthenie-Therapeutin angemeldet. Ergibt sich daraus die Diagnose Legasthenie, wird die Legastehnie-Therapie durch die Schulpflege bewilligt.

 

Auffälligkeiten sind

ab 2. Lebensjahr: Ausbleiben von ersten Wörtern

ab 3. - 4. Lebensjahr: unverständliche Lautäusserungen, nur einzelne und wenig Wörter, auffälliger Redefluss

 

Zuständigkeit bis zum Kindergartenalter:

Stiftung Netz, Dohlenzelgstrasse 10, Windisch

ab 5. - 6. Lebensjahr: deutlich von der Norm abweichende Sprache in der Laut-/Satzbildung, Sprachverständnisprobleme, Stottern

ab Schulalter: Störungen beim Erlernen von Lesen und Schreiben

 

Zuständigkeit mit Eintritt in den Kindergarten:

Schulische Logopädin oder Legasthenietherapeutin

 

Die Therapie

Die Therapie findet in der Regel wöchentlich während einer Lektion in der Einzelsituation oder in Kleingruppen statt. Sie ist kostenlos.