Schule Untersiggenthal
Dorfstrasse 45
5417 Untersiggenthal
Tel. 056 / 298 04 50
Logopaedie und Legasthenie

Zuständigkeit bis zum Kindergartenalter: Stiftung Netz www.stiftungnetz.ch

 

Kinder ab Kindergarten bis Ende Schulzeit mit Störungen im Sprach- und Schriftspracherwerb können den Sprachheilunterricht in Untersiggenthal besuchen. Der Sprachheilunterricht ist in gesprochene Sprache (Logopädie) und geschriebene Sprache (Legasthenie-Therapie) aufgeteilt.  

 

Zuständig dafür sind

Dagmar Bodmer, Logopädie-Therapeutin

Katharina Bessire, Legasthenie-Therapeutin

Andrea Stöcklin, Legasthenie-Therapeutin

 

von links: Dagmar Bodmer, Katharina Bessire, Andrea Stöcklin

Logopädische Therapie

Die Logopädin ist zuständig für Kinder mit sprachlichen Auffälligkeiten in der Aussprache, im Wortschatz, in der Grammatik, im Sprachverständnis, im Kommunikationsverhalten, im Redefluss (stottern, poltern) und/oder im Bereich Stimme und Atmung. Die sprachlichen Schwierigkeiten können im Rahmen von Therapien, Beratungen oder Kontrollen behandelt werden.

 

Anmeldung und Abklärung

Stellen eine Lehrperson, ein Kinderarzt oder die Eltern selbst bei einem Kind sprachliche Auffälligkeiten fest, wird es mit dem Einverständnis der Eltern für eine logopädische Abklärung angemeldet.

 

Die Abklärung wird von der Logopädin in der Schulgemeinde durchgeführt.

Die logopädische Erfassung im Kindergarten (LEK) findet im 2. Kindergartenjahr statt. Die Eltern werden über das Ergebnis informiert und wenn nötig, das weitere Vorgehen besprochen.

 

Legasthenietherapie

Die Legasthenie-Therapeutin ist zuständig für Kinder mit Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen und Schreiben.

 

In der Therapie wird das Lesen und Schreiben erarbeitet und geübt. Es werden auch Grundfunktionen aufgearbeitet, die für das Erlernen der Schriftsprache relevant sind. Das Ziel der Therapie ist, dass das Kind seine Schullaufbahn seinen Stärken entsprechend durchlaufen kann. Eltern und Lehrpersonen werden beraten.

 

Anmeldung und Abklärung

Ein Reihenuntersuch des Schriftspracherwerbs wird Ende der 2. Primarklasse durchgeführt. Werden bei einem Kind Störungen im Schriftspracherwerb festgestellt, wird es nach Absprache mit der Lehrperson und den Eltern/den Erziehungsberechtigten für eine Abklärung bei der Legasthenie-Therapeutin angemeldet. Ergibt sich daraus die Diagnose Legasthenie, wird die Legasthenie-Therapie durch die Schulpflege bewilligt.